Was wäre, wenn wir nicht nur länger, sondern auch besser leben würden? Wie gewinnen wir nicht nur mehr Lebensjahre, sondern auch mehr Lebensqualität?

Was wäre, wenn wir nicht nur länger, sondern auch besser leben würden? Was muss geschehen, damit sich mehr Lebensqualität auch in mehr Lebensjahren ausdrückt?

Diesen Fragen geht die kommunale Gesundheitsinitiative “Ein gutes Jahr mehr” nach. Unter Leitung von Prof. Joachim Fischer erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Mannheimer Institut für Public Health (MIPH), was Menschen in Gemeinden brauchen, um ihr Gesundheitsverhalten zu ändern und wie sich zugleich ihr Wohlbefinden verbressert.

Die kommunale Gesundheitsinitiative basiert auf drei Säulen

  • Es werden möglichst viele Menschen in allen Lebensphasen angesprochen: Kinder und Jugendliche ebenso wie Erwachsene und Berufstätige ebenso wie Seniorinnen und Senioren. Aber auch Unternehmer, Medien, Vereine, soziale Einrichtung und nicht zuletzt die kommunale Politik gehören dazu.
  • Eine Änderung des Verhaltens kann nur gelingen, wenn die Menschen, um die es geht, mit einbezogen werden. Umfragen, Interviews, Bürgerwerkstätten, eine transparente Kommunikation sind wesentliche Bausteine des Projektes.
  • Menschen werden dort angesprochen, wo sie lernen, leben, arbeiten, ihre sozialen Kontakte haben: Die Stadtquartiere haben eine große Relevanz für das Gelingen der Veränderung.

Die Entwicklung einer kommunalen Gesundheitsstrategie wurde von 2016 bis 2019 in der badischen Pilotgemeinde Gaggenau erprobt. Auf unserem Blog zeigen wir wie sich „Ein gutes Jahr mehr“ auch auf andere Gemeinden übertragen lässt.

Unser Dank gilt dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, das die Anschubsfinanzierung dieser kommunalen Gesundheitsinitiative förderte.

Das Video zeigt eine unserer Veranstaltungen, die wir während der Pilotisierungsphase durchgeführt haben und erklärt exemplarisch für die Lebenswelt Kinder was sich hinter "Ein gutes Jahr mehr" verbirgt.