Gesundheit als kommunaler Standortfaktor

… oder warum Gesundheit als allgemeingültiger Wert in alle Politikfelder integriert werden sollte

Ein Beitrag von Claudia Schlüfter

Damit Gesundheitsförderung tatsächlich gut gelingen kann, braucht es auch die Politik. Denn ob die Menschen in Gesundheit leben können hängt auch von sozialen, wirtschaftlichen, Umwelt-, bildungs- und kulturellen Faktoren ab. Entsprechend können alle politischen Bereiche, sei es die Wirtschafts-, Umwelt-, Bildungs- oder Gesundheitspolitik Einfluss darauf nehmen, ob die Menschen eine gute Gesundheit haben bzw. ob es ihnen gut geht. Hier hat vor allem die kommunale Politik direkten Einfluss auf die Gestaltung einer gesunden Kommune. Aber auch die Landes- und Bundespolitik sind gefragt Gesundheit in allen Bereichen zu berücksichtigen.

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Das Alter als goldenen Herbst verbringen

Lebensqualität im Alter für ein GUTES langes Leben

Ein Beitrag von Claudia Schlüfter

Der Schriftsteller Jonathan Swift sagte einmal: Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden. Doch wie kann es gelingen, dass die Menschen nicht nur lange in ihrem Heimatort leben, sondern dort auch gerne alt werden möchten? Eine zentrale Rolle für ein gutes Leben im Alter spielt deshalb, wie wohl man sich dort fühlt, wo man lebt, also wie hoch die subjektive Lebensqualität ist.

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Das “Middle Years Development Instrument” (MDI)

Kindern eine Stimme geben

Ein Artikel von Sabine Georg

In den meisten Fällen wissen Erwachsene wie z.B. Eltern oder Lehrer, was für ihre Kinder gut ist. Sie beobachten im täglichen Umgang miteinander, wie es den Kindern geht und wo ihre Bedürfnisse liegen. Doch ein Bürgermeister z.B. hat nicht die Möglichkeit, sich in regelmäßigen Zeitabständen nach dem Wohlbefinden eines jeden Schülers in seiner Stadt zu erkundigen. Dennoch interessiert es ihn, denn schließlich ist sein Ziel, dass auch die jungen Bürger in seiner Stadt ein qualitative gutes Leben führen können. Mit dem “Middle Years Development Instrument” bekommen die Kinder eine Stimme. Und sie wird gehört!

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Wenn Bürger und Wissenschaftler gemeinsam forschen

Ein Einblick in die gemeindebasierte partizipative Gesundheitsforschung

Wenn Bürger und Wissenschaftler gemeinsam forschen

Ein Beitrag von Claudia Schlüfter

Es gibt viele Erkenntnisse aus der Wissenschaft was ein gesundes Leben ausmacht. Doch die Umsetzung dieses Wissens in die Praxis und die Verbreitung unter den Bürgern ist schwierig. Deshalb werden die Bürger, um die es tatsächlich geht, immer häufiger selbst gefragt, was sie brauchen um gesund zu leben. Das hat für die Wissenschaft und die Bürger den Vorteil, dass Maßnahmen, die in der Theorie wirksam sind tatsächlich auch in der Praxis direkt bei den Bürgern ankommen und letztlich ihrer Gesundheit zu Gute kommen.

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Zweite Runde für die Quartierswerkstatt “Gesund aufwachsen in Gaggenau”

Ein Resümee der zweiten Quartierswerkstatt in Gaggenau, 03.03.2018

Ein Artikel von Maren Albrecht

Quartierswerkstätte sind ein effizientes Mittel, um Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung von kommunalen Gesundheitsstrategien zu beteiligen. Um die Gaggenauer Gesundheitsstrategie für die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen weiterzuentwickeln, lud „Ein gutes Jahr mehr“ am 03. März erneut Vertreterinnen und Vertreter von Kindergärten, Schule, Vereinen, Kommunalpolitik und Elternverbänden ins Rathaus ein.

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Vom Neugeborenen bis zum Senioren

Kommunale Gesundheitsförderung entlang der Lebensspanne

Ein Artikel von Maren Albrecht

Die Weichen für gesundheitsförderliche Verhaltensweisen werden in den ersten Lebensjahren gelegt. Viele Maßnahmen zur Gesundheitsförderung setzen daher in der frühen Kindheit an. Doch was ist mit den Lebensjahren danach? Warum eine kommunale Gesundheitsstrategie alle Lebensphasen vom Neugeborenen bis zum Senior umfassen sollte, zeigt Ihnen „Ein gutes Jahr mehr“ auf.

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Lebenswelten als Orte der Gesundheitsförderung

Ein Artikel von Maren Albrecht

„Making the healthy choice the easy choice“- um Menschen für eine gesündere Verhaltensweise zu gewinnen, setzt die klassische Gesundheitsförderung schon lange nicht nur am Verhalten Einzelner an, sondern versucht frei nach dem Ausspruch, das Lebensumfeld von Menschen so zu gestalten, dass es sich gesundheitsförderlich auswirkt. Welche Gestaltungsspielräume Kommunen dazu nutzen können, zeigen wir in „Ein gutes Jahr mehr“ auf.

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Wenn es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind gesund großzuziehen…

Ein Blick in die Quartierswerkstatt in Gaggenau, 18.11.2017

Ein Artikel von Maren Albrecht

Das afrikanische Sprichwort „Manchmal braucht es ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen“, haben Sie sicherlich schon einmal gehört. In Anlehnung an diese Lebensweisheit hat das kommunale Gesundheitsprojekt „Ein gutes Jahr mehr“ zur Quartierswerkstatt „Kinder- und Jugendgesundheit in Gaggenau“ eingeladen. Gemeinsam mit den Bürgern aus der Gemeinde diskutieren Experten aus der Wissenschaft, was Kinder und Jugendliche benötigen, um gesund aufwachsen zu können. Da das von Stadtteil zu Stadtteil in Gaggenau unterschiedlich sein kann, führt „Ein gutes Jahr mehr“ gleich mehrere Quartierswerkstätten in den unterschiedlichen Stadtteilen durch. Ein Bericht aus der Quartierswerkstatt aus den Ortsteilen um das Kerngebiet der Stadt.

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Was wäre, wenn wir nicht nur länger, sondern auch besser leben würden? Wie gewinnen wir nicht nur mehr Lebensjahre, sondern auch mehr Lebensqualität?

Was wäre, wenn wir nicht nur länger, sondern auch besser leben würden? Was muss geschehen, damit sich mehr Lebensqualität auch in mehr Lebensjahren ausdrückt?

Diesen Fragen geht die kommunale Gesundheitsinitiative “Ein gutes Jahr mehr” nach. Unter Leitung von Prof. Joachim Fischer erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Mannheimer Institut für Public Health (MIPH), was Menschen in Gemeinden brauchen, um ihr Gesundheitsverhalten zu ändern und wie sich zugleich ihr Wohlbefinden verbressert.

Die kommunale Gesundheitsinitiative basiert auf drei Säulen

  • Es werden möglichst viele Menschen in allen Lebensphasen angesprochen: Kinder und Jugendliche ebenso wie Erwachsene und Berufstätige ebenso wie Seniorinnen und Senioren. Aber auch Unternehmer, Medien, Vereine, soziale Einrichtung und nicht zuletzt die kommunale Politik gehören dazu.
  • Eine Änderung des Verhaltens kann nur gelingen, wenn die Menschen, um die es geht, mit einbezogen werden. Umfragen, Interviews, Bürgerwerkstätten, eine transparente Kommunikation sind wesentliche Bausteine des Projektes.
  • Menschen werden dort angesprochen, wo sie lernen, leben, arbeiten, ihre sozialen Kontakte haben: Die Stadtquartiere haben eine große Relevanz für das Gelingen der Veränderung.

Die Entwicklung einer kommunalen Gesundheitsstrategie wurde von 2016 bis 2019 in der badischen Pilotgemeinde Gaggenau erprobt. Auf unserem Blog zeigen wir wie sich „Ein gutes Jahr mehr“ auch auf andere Gemeinden übertragen lässt.

Unser Dank gilt dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, das die Anschubsfinanzierung dieser kommunalen Gesundheitsinitiative förderte.

Das Video zeigt eine unserer Veranstaltungen, die wir während der Pilotisierungsphase durchgeführt haben und erklärt exemplarisch für die Lebenswelt Kinder was sich hinter "Ein gutes Jahr mehr" verbirgt.