Düsteres Novemberwetter auf der Arbeit

Warum das Betriebsklima wichtig für die betriebliche Gesundheitsförderung ist

Viele Beschäftigte können in ihren Unternehmen eine Fülle von verschiedenen Aktivitäten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Anspruch nehmen, aber der Krankenstand der Belegschaft sinkt trotzdem nicht. Mit einem persönlichen Einblick in seine Zeit als Intensivmediziner in einem Züricher Kinderspital schildert Prof. Joachim Fischer wie sich das Betriebsklima als essentieller Faktor in seiner Forschung der Arbeitsgesundheit erwies.

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Der Roseto-Effekt

Gemeinschaft als Gesundheitsressource

Viel Bewegung, gesunde Ernährung, kein Alkohol, keine Zigaretten – das sind die wohl am häufigsten genannten Faktoren, die ein gesundes und langes Leben bestimmen. Mit dem kommunalen Gesundheitsprojekt „Ein gutes Jahr mehr“ verbanden viele Menschen in unser Pilotkommune anfangs sowohl die Hoffnung als auch Skepsis, dass sich dieses „gute Jahr mehr“ per Rezept verschreiben ließe. Eine wichtige und wahrscheinlich von vielen unterschätzte „Medizin“, die ganz ohne Tabletten gesund hält, ist jedoch das soziale Miteinander in einer Gemeinde. Diese ist auch der Dreh- und Angelpunkt unserer kommunalen Gesundheitsstrategie.

Ein Beitrag von Marina Wenzl über ein Forschungsphänomen, das aufzeigt, dass Gesundheit und Lebensfreude in Gemeinschaften ansteckend sind.

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„Wie die Saat, so die Ernte?“

RE-AIM: Maßnahmen kommunaler Gesundheitsförderung am Aufwand und Erfolg messen

Ein Beitrag von Maren Albrecht

Es gibt zahlreiche Projektideen wie sich die Gesundheit in einer Kommune fördern lässt. Wenn dafür öffentliche Gelder aufgewendet werden sollen, dann fragen sich Gemeinderat und Bürgerschaft jedoch schnell, ob das geplante Projekt auch hält was es verspricht. Das aus der Public Health stammende RE-AIM-Modell (Glasgow et al. 1999) zeigt Kriterien auf, die es für eine erfolgreiche Umsetzungsplanung zu beachten gilt. Wir erläutern das „RE-AIM“-Modell am Beispiel der „Walking-Bus“-Initiative.

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Altenwohnbau mit hoher Lebensqualität: Das Quartiershaus

Wie die Wohnform Quartiershaus zu guter Lebensqualität im Alter beiträgt. Das Beispiel des Helmut Dahringer – Hauses in Gaggenau.

Ein Beitrag von Claudia Schlüfter

Die Gesundheitsforschung zeigt, dass Menschen im Alter dann eine hohe Lebensqualität haben, wenn sie sich viel bewegen, am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, den sozialen Austausch haben und gleichzeitig einen Ort des Rückzugs und der Privatheit haben. Alle diese Komponenten verspricht die 5. Generation des Altenwohnbaus in Form von Quartiershäusern zu berücksichtigen. Doch was genau ist ein Quartiershaus? Und welche Rolle spielt dabei die Lebensqualität?  „Altenwohnbau mit hoher Lebensqualität: Das Quartiershaus“ weiterlesen

Was bedeutet ein „gutes Jahr mehr“?

Sichtweisen der Medizinethik auf kommunale Gesundheitsförderung

Was bedeutet ein „gutes“ Jahr? Welche Rolle spielt dabei die Gesundheit? Soll „ein Jahr mehr“ für ein längeres Leben stehen oder für ein besseres bei einem gleich langem Leben? Und heißt „für jeden Bürger“, dass alle gleich berücksichtigt werden sollen oder gibt es Gruppen, die benachteiligt sind, und die deswegen besonders angesprochen werden sollen?

Das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin beleuchtet die ethische Sichtweise des Projekts „Ein gutes Jahr mehr“. Herr Prof. Ehni, der Leiter des Tübinger Teilprojekts, erklärt hier die Hintergründe der ethischen Fragestellungen und gibt einen Ausblick was die Gaggenauer Bürger in der Ethik-Bürgerwerkstatt am 06. Juni 2018 im Rathaus erwartet. „Was bedeutet ein „gutes Jahr mehr“?“ weiterlesen

Ein Einblick in unsere Methoden

Partizipative Gesundheitsförderung mit der Methode World Café

Ein Beitrag von Maren Albrecht

In der partizipativen Gesundheitsförderung

werden Betroffene zu Beteiligten gemacht. Um von den Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, wo in der Gemeinde überhaupt ein relevanter Bedarf nach Gesundheitsförderung wahrgenommen wird, führen wir daher zu Beginn einer jeden kommunalen Gesundheitsstrategie Verfahren zur Bürgerbeteiligung durch. Das World Café hat sich in diesem Rahmen als geeignete Methode bewährt, um möglichst viele unterschiedliche Menschen aus der Gemeinde miteinander ins Gespräch zu bringen. Unsere Infografik gibt Ihnen einen kleinen Einblick, wie das World Café funktioniert.

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Das Quartier als unmittelbarer Sozialraum der Gesundheitsförderung

Ein Artikel von Maren Albrecht

Quartiere sind in aller Munde. Wie Pilze schießen sogenannte Zukunftsquartiere oder Innovationsquartiere aus dem Boden, um in Städten neuen Wohnraum zu schaffen und innovativen Startups die Gründung zu erleichtern. Doch was haben Quartiere mit Gesundheitsförderung und Lebensqualität zu tun?

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Woher kommt eigentlich der Name Gaggenau?

Wie man sich in einer unbekannten Stadt als Wissenschaftler „ortskundig“ macht

Ein Beitrag von Claudia Schlüfter

Gaggenau – eine Kleinstadt mit ungefähr 30. 000 Einwohnern, auf der Karte irgendwo zwischen Karlsruhe und Baden-Baden verortet. Das war zunächst die Information, welche die Wissenschaftler aus Mannheim über Gaggenau hatten. Doch es blieben Fragen wie: Was sind diebesonderen Merkmaledieser Stadt?Über welche Infrastruktur verfügt sie? Wie teilt sie sich auf und welche Stadtteile gibt es? Wie leben ihre Bewohner?Wo liegt diese Stadt landschaftlich eingebettet?

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Das „Early Development Instrument“

Ein Artikel von Sabine Georg

Eltern, Kinderärzte, pädagogische Fachkräfte wissen längst:

Die körperliche, kognitive und sozial-emotionale Entwicklung in der frühen Kindheit legt den Grundstein für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen in seinem ganzen späteren Leben. Da ihre Entwicklung durch genetisch-biologische oder auch soziale und Umgebungsfaktoren beeinflusst wird, entwickeln sich Kinder in ihren ersten sechs Lebensjahren sehr unterschiedlich. Manche nehmen sich für gewisse Entwicklungsschritte etwas mehr Zeit als andere. Doch in welchen Fällen muss man tatsächlich von einer Entwicklungsgefährdung ausgehen?

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Gesundheit als kommunaler Standortfaktor

… oder warum Gesundheit als allgemeingültiger Wert in alle Politikfelder integriert werden sollte

Ein Beitrag von Claudia Schlüfter

Damit Gesundheitsförderung tatsächlich gut gelingen kann, braucht es auch die Politik. Denn ob die Menschen in Gesundheit leben können hängt auch von sozialen, wirtschaftlichen, Umwelt-, bildungs- und kulturellen Faktoren ab. Entsprechend können alle politischen Bereiche, sei es die Wirtschafts-, Umwelt-, Bildungs- oder Gesundheitspolitik Einfluss darauf nehmen, ob die Menschen eine gute Gesundheit haben bzw. ob es ihnen gut geht. Hier hat vor allem die kommunale Politik direkten Einfluss auf die Gestaltung einer gesunden Kommune. Aber auch die Landes- und Bundespolitik sind gefragt Gesundheit in allen Bereichen zu berücksichtigen.

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