„Wie die Saat, so die Ernte?“

RE-AIM: Maßnahmen kommunaler Gesundheitsförderung am Aufwand und Erfolg messen

Ein Beitrag von Maren Albrecht

Es gibt zahlreiche Projektideen wie sich die Gesundheit in einer Kommune fördern lässt. Wenn dafür öffentliche Gelder aufgewendet werden sollen, dann fragen sich Gemeinderat und Bürgerschaft jedoch schnell, ob das geplante Projekt auch hält was es verspricht. Das aus der Public Health stammende RE-AIM-Modell (Glasgow et al. 1999) zeigt Kriterien auf, die es für eine erfolgreiche Umsetzungsplanung zu beachten gilt. Wir erläutern das „RE-AIM“-Modell am Beispiel der „Walking-Bus“-Initiative.

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Nie wieder Schlusslicht in Mathe

Wie der Einsatz von biodynamischen Kunstlicht zu Lernerfolgen in der Schule verhelfen kann

Ein Beitrag von Maren Albrecht

Welche Voraussetzungen ermöglichen ein erfolgreiches Lernen? Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen, sondern seit einiger Zeit auch Lichtdesigner. Wissenschaftliche Studien belegen, dass der gezielte Einsatz von biodynamischen Kunstlicht in Klassenzimmern das Lernverhalten positiv beeinflussen kann. Ein Blick nach oben: an die Zimmerdecken deutscher Schulen.

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Ein Einblick in unsere Methoden

Partizipative Gesundheitsförderung mit der Methode World Café

Ein Beitrag von Maren Albrecht

In der partizipativen Gesundheitsförderung

werden Betroffene zu Beteiligten gemacht. Um von den Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, wo in der Gemeinde überhaupt ein relevanter Bedarf nach Gesundheitsförderung wahrgenommen wird, führen wir daher zu Beginn einer jeden kommunalen Gesundheitsstrategie Verfahren zur Bürgerbeteiligung durch. Das World Café hat sich in diesem Rahmen als geeignete Methode bewährt, um möglichst viele unterschiedliche Menschen aus der Gemeinde miteinander ins Gespräch zu bringen. Unsere Infografik gibt Ihnen einen kleinen Einblick, wie das World Café funktioniert.

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Das Quartier als unmittelbarer Sozialraum der Gesundheitsförderung

Ein Artikel von Maren Albrecht

Quartiere sind in aller Munde. Wie Pilze schießen sogenannte Zukunftsquartiere oder Innovationsquartiere aus dem Boden, um in Städten neuen Wohnraum zu schaffen und innovativen Startups die Gründung zu erleichtern. Doch was haben Quartiere mit Gesundheitsförderung und Lebensqualität zu tun?

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Zweite Runde für die Quartierswerkstatt “Gesund aufwachsen in Gaggenau”

Ein Resümee der zweiten Quartierswerkstatt in Gaggenau, 03.03.2018

Ein Artikel von Maren Albrecht

Quartierswerkstätte sind ein effizientes Mittel, um Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung von kommunalen Gesundheitsstrategien zu beteiligen. Um die Gaggenauer Gesundheitsstrategie für die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen weiterzuentwickeln, lud „Ein gutes Jahr mehr“ am 03. März erneut Vertreterinnen und Vertreter von Kindergärten, Schule, Vereinen, Kommunalpolitik und Elternverbänden ins Rathaus ein.

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Wissenschaft zum Anfassen

Viertklässler der Eichelberg-Grundschule betätigen sich als Hilfswissenschaftler in der Gaggenauer Gesundheitsstrategie

Ein Artikel von Maren Albrecht und Sabine Georg

Neben Lesen, Rechnen und Schreiben lernen, passieren von der Grundschule bis zu den Orientierungsstufen in den weiterführenden Schulen eine Menge Dinge, welche die spätere Entwicklung und den Erfolg im Erwachsenenleben beeinflussen. In Kanada setzen Wissenschaftler daher das Middle Years Development Instrument (kurz MDI) ein. Der Fragebogen beleuchtet aus der Perspektive der Kinder, wie es um deren körperliche Gesundheit und Wohlbefinden innerhalb und außerhalb der Schule bestellt ist. Nun soll der Fragebogen erstmals auch in deutschen Schulen eingesetzt werden. Doch kann das kanadische Instrument so einfach auf den deutschen Schulkontext übertragen werden? Das wollen wir von den Viertklässlern der Eichelberg-Grundschule in Gaggenau wissen.

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Vom Neugeborenen bis zum Senioren

Kommunale Gesundheitsförderung entlang der Lebensspanne

Ein Artikel von Maren Albrecht

Die Weichen für gesundheitsförderliche Verhaltensweisen werden in den ersten Lebensjahren gelegt. Viele Maßnahmen zur Gesundheitsförderung setzen daher in der frühen Kindheit an. Doch was ist mit den Lebensjahren danach? Warum eine kommunale Gesundheitsstrategie alle Lebensphasen vom Neugeborenen bis zum Senior umfassen sollte, zeigt Ihnen „Ein gutes Jahr mehr“ auf.

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Lebenswelten als Orte der Gesundheitsförderung

Ein Artikel von Maren Albrecht

„Making the healthy choice the easy choice“- um Menschen für eine gesündere Verhaltensweise zu gewinnen, setzt die klassische Gesundheitsförderung schon lange nicht nur am Verhalten Einzelner an, sondern versucht frei nach dem Ausspruch, das Lebensumfeld von Menschen so zu gestalten, dass es sich gesundheitsförderlich auswirkt. Welche Gestaltungsspielräume Kommunen dazu nutzen können, zeigen wir in „Ein gutes Jahr mehr“ auf.

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Wenn es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind gesund großzuziehen…

Ein Blick in die Quartierswerkstatt in Gaggenau, 18.11.2017

Ein Artikel von Maren Albrecht

Das afrikanische Sprichwort „Manchmal braucht es ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen“, haben Sie sicherlich schon einmal gehört. In Anlehnung an diese Lebensweisheit hat das kommunale Gesundheitsprojekt „Ein gutes Jahr mehr“ zur Quartierswerkstatt „Kinder- und Jugendgesundheit in Gaggenau“ eingeladen. Gemeinsam mit den Bürgern aus der Gemeinde diskutieren Experten aus der Wissenschaft, was Kinder und Jugendliche benötigen, um gesund aufwachsen zu können. Da das von Stadtteil zu Stadtteil in Gaggenau unterschiedlich sein kann, führt „Ein gutes Jahr mehr“ gleich mehrere Quartierswerkstätten in den unterschiedlichen Stadtteilen durch. Ein Bericht aus der Quartierswerkstatt aus den Ortsteilen um das Kerngebiet der Stadt.

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Was wäre, wenn wir nicht nur länger, sondern auch besser leben würden? Wie gewinnen wir nicht nur mehr Lebensjahre, sondern auch mehr Lebensqualität?

Was wäre, wenn wir nicht nur länger, sondern auch besser leben würden? Was muss geschehen, damit sich mehr Lebensqualität auch in mehr Lebensjahren ausdrückt?

Diesen Fragen geht das Projekt “Ein gutes Jahr mehr” nach. Unter Leitung von Prof. Joachim Fischer erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Mannheimer Institut für Public Health (MIPH), was die Menschen in der Stadt Gaggenau brauchen, um ihr Gesundheitsverhalten zu ändern und wie sich zugleich ihr Wohlbefinden verbressert.

Das Projekt basiert auf drei Säulen

  • Es werden möglichst viele Menschen in allen Lebensphasen angesprochen: Kinder und Jugendliche ebenso wie Erwachsene und Berufstätige ebenso wie Seniorinnen und Senioren. Aber auch Unternehmer, Medien, Vereine, soziale Einrichtung und nicht zuletzt die kommunale Politik gehören dazu.
  • Eine Änderung des Verhaltens kann nur gelingen, wenn die Menschen, um die es geht, mit einbezogen werden. Umfragen, Interviews, Bürgerwerkstätten, eine transparente Kommunikation sind wesentliche Bausteine des Projektes.
  • Menschen werden dort angesprochen, wo sie lernen, leben, arbeiten, ihre sozialen Kontakte haben: Die Stadtquartiere haben eine große Relevanz für das Gelingen der Veränderung.

In einer zweieinhalbjährigen Pilotisierungsphase wird die Entwicklung in Gaggenau erprobt. Dann zeigt sich, ob „ein gutes Jahr mehr“ ein Modell ist, von dem auch viele andere Kommunnen profitieren können.