Das „Early Development Instrument“

Ein Artikel von Sabine Georg

Eltern, Kinderärzte, pädagogische Fachkräfte wissen längst:

Die körperliche, kognitive und sozial-emotionale Entwicklung in der frühen Kindheit legt den Grundstein für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Menschen in seinem ganzen späteren Leben. Da ihre Entwicklung durch genetisch-biologische oder auch soziale und Umgebungsfaktoren beeinflusst wird, entwickeln sich Kinder in ihren ersten sechs Lebensjahren sehr unterschiedlich. Manche nehmen sich für gewisse Entwicklungsschritte etwas mehr Zeit als andere. Doch in welchen Fällen muss man tatsächlich von einer Entwicklungsgefährdung ausgehen?

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Gesundheit als kommunaler Standortfaktor

… oder warum Gesundheit als allgemeingültiger Wert in alle Politikfelder integriert werden sollte

Ein Beitrag von Claudia Schlüfter

Damit Gesundheitsförderung tatsächlich gut gelingen kann, braucht es auch die Politik. Denn ob die Menschen in Gesundheit leben können hängt auch von sozialen, wirtschaftlichen, Umwelt-, bildungs- und kulturellen Faktoren ab. Entsprechend können alle politischen Bereiche, sei es die Wirtschafts-, Umwelt-, Bildungs- oder Gesundheitspolitik Einfluss darauf nehmen, ob die Menschen eine gute Gesundheit haben bzw. ob es ihnen gut geht. Hier hat vor allem die kommunale Politik direkten Einfluss auf die Gestaltung einer gesunden Kommune. Aber auch die Landes- und Bundespolitik sind gefragt Gesundheit in allen Bereichen zu berücksichtigen.

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Das Alter als goldenen Herbst verbringen

Lebensqualität im Alter für ein GUTES langes Leben

Ein Beitrag von Claudia Schlüfter

Der Schriftsteller Jonathan Swift sagte einmal: Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden. Doch wie kann es gelingen, dass die Menschen nicht nur lange in ihrem Heimatort leben, sondern dort auch gerne alt werden möchten? Eine zentrale Rolle für ein gutes Leben im Alter spielt deshalb, wie wohl man sich dort fühlt, wo man lebt, also wie hoch die subjektive Lebensqualität ist.

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Das “Middle Years Development Instrument” (MDI)

Kindern eine Stimme geben

Ein Artikel von Sabine Georg

In den meisten Fällen wissen Erwachsene wie z.B. Eltern oder Lehrer, was für ihre Kinder gut ist. Sie beobachten im täglichen Umgang miteinander, wie es den Kindern geht und wo ihre Bedürfnisse liegen. Doch ein Bürgermeister z.B. hat nicht die Möglichkeit, sich in regelmäßigen Zeitabständen nach dem Wohlbefinden eines jeden Schülers in seiner Stadt zu erkundigen. Dennoch interessiert es ihn, denn schließlich ist sein Ziel, dass auch die jungen Bürger in seiner Stadt ein qualitative gutes Leben führen können. Mit dem “Middle Years Development Instrument” bekommen die Kinder eine Stimme. Und sie wird gehört!

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Wenn Bürger und Wissenschaftler gemeinsam forschen

Ein Einblick in die gemeindebasierte partizipative Gesundheitsforschung

Wenn Bürger und Wissenschaftler gemeinsam forschen

Ein Beitrag von Claudia Schlüfter

Es gibt viele Erkenntnisse aus der Wissenschaft was ein gesundes Leben ausmacht. Doch die Umsetzung dieses Wissens in die Praxis und die Verbreitung unter den Bürgern ist schwierig. Deshalb werden die Bürger, um die es tatsächlich geht, immer häufiger selbst gefragt, was sie brauchen um gesund zu leben. Das hat für die Wissenschaft und die Bürger den Vorteil, dass Maßnahmen, die in der Theorie wirksam sind tatsächlich auch in der Praxis direkt bei den Bürgern ankommen und letztlich ihrer Gesundheit zu Gute kommen.

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Alles dreht sich um den Ball

Das Konzept „Ballschule“ von Prof. Dr. Klaus Roth

Ein Artikel von Sabine Georg

Ein Ball ist rund, vielseitig einsetzbar und wer mit ihm hantiert, der kommt meist ins Schwitzen oder zumindest in Bewegung. Diese Erfahrung machen viele Kinder täglich und – auch wenn sie sich dessen nicht so ganz bewusst sind – es ist für ihre Gesundheit sehr gut. Doch es gibt auch viele Kinder, die sich aufgrund großen Bewegungsmangels weniger gesund entwickeln. Um daran etwas zu ändern, hat Prof. Klaus Roth vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg die „Ballschule“ entwickelt. „Alles dreht sich um den Ball“ weiterlesen

Zweite Runde für die Quartierswerkstatt “Gesund aufwachsen in Gaggenau”

Ein Resümee der zweiten Quartierswerkstatt in Gaggenau, 03.03.2018

Ein Artikel von Maren Albrecht

Quartierswerkstätte sind ein effizientes Mittel, um Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung von kommunalen Gesundheitsstrategien zu beteiligen. Um die Gaggenauer Gesundheitsstrategie für die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen weiterzuentwickeln, lud „Ein gutes Jahr mehr“ am 03. März erneut Vertreterinnen und Vertreter von Kindergärten, Schule, Vereinen, Kommunalpolitik und Elternverbänden ins Rathaus ein.

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Wissenschaft zum Anfassen

Viertklässler der Eichelberg-Grundschule betätigen sich als Hilfswissenschaftler in der Gaggenauer Gesundheitsstrategie

Ein Artikel von Maren Albrecht und Sabine Georg

Neben Lesen, Rechnen und Schreiben lernen, passieren von der Grundschule bis zu den Orientierungsstufen in den weiterführenden Schulen eine Menge Dinge, welche die spätere Entwicklung und den Erfolg im Erwachsenenleben beeinflussen. In Kanada setzen Wissenschaftler daher das Middle Years Development Instrument (kurz MDI) ein. Der Fragebogen beleuchtet aus der Perspektive der Kinder, wie es um deren körperliche Gesundheit und Wohlbefinden innerhalb und außerhalb der Schule bestellt ist. Nun soll der Fragebogen erstmals auch in deutschen Schulen eingesetzt werden. Doch kann das kanadische Instrument so einfach auf den deutschen Schulkontext übertragen werden? Das wollen wir von den Viertklässlern der Eichelberg-Grundschule in Gaggenau wissen.

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