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Was wäre, wenn wir nicht nur länger, sondern auch besser leben würden? Wie gewinnen wir nicht nur mehr Lebensjahre, sondern auch mehr Lebensqualität?

Was wäre, wenn wir nicht nur länger, sondern auch besser leben würden? Was muss geschehen, damit sich mehr Lebensqualität auch in mehr Lebensjahren ausdrückt?

Diesen Fragen geht das Projekt “Ein gutes Jahr mehr” nach. Unter Leitung von Prof. Joachim Fischer erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Mannheimer Institut für Public Health (MIPH), was die Menschen in der Stadt Gaggenau brauchen, um ihr Gesundheitsverhalten zu ändern und wie sich zugleich ihr Wohlbefinden verbressert.

Das Projekt basiert auf drei Säulen

  • Es werden möglichst viele Menschen in allen Lebensphasen angesprochen: Kinder und Jugendliche ebenso wie Erwachsene und Berufstätige ebenso wie Seniorinnen und Senioren. Aber auch Unternehmer, Medien, Vereine, soziale Einrichtung und nicht zuletzt die kommunale Politik gehören dazu.
  • Eine Änderung des Verhaltens kann nur gelingen, wenn die Menschen, um die es geht, mit einbezogen werden. Umfragen, Interviews, Bürgerwerkstätten, eine transparente Kommunikation sind wesentliche Bausteine des Projektes.
  • Menschen werden dort angesprochen, wo sie lernen, leben, arbeiten, ihre sozialen Kontakte haben: Die Stadtquartiere haben eine große Relevanz für das Gelingen der Veränderung.

In einer zweieinhalbjährigen Pilotisierungsphase wird die Entwicklung in Gaggenau erprobt. Dann zeigt sich, ob „ein gutes Jahr mehr“ ein Modell ist, von dem auch viele andere Kommunnen profitieren können.

Düsteres Novemberwetter auf der Arbeit

Warum das Betriebsklima wichtig für die betriebliche Gesundheitsförderung ist

Viele Beschäftigte können in ihren Unternehmen eine Fülle von verschiedenen Aktivitäten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Anspruch nehmen, aber der Krankenstand der Belegschaft sinkt trotzdem nicht. Mit einem persönlichen Einblick in seine Zeit als Intensivmediziner in einem Züricher Kinderspital schildert Prof. Joachim Fischer wie sich das Betriebsklima als essentieller Faktor in seiner Forschung der Arbeitsgesundheit erwies.

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Ein gutes Jahr mehr für Kinder?!

Wie ALLE Kinder gute Chancen für eine gesunde Entwicklung haben

Was brauchen Kinder eigentlich für eine gute und gesunde Entwicklung? Wie geht es den Kindern überhaupt in Deutschland? Haben alle Kinder die gleichen Chancen für gesundes Aufwachsen? Wie sieht die Lebenswirklichkeit von Kindern heute aus? Und was kann an welchen Stellen wie getan werden, um ein gutes Jahr mehr für Kinder zu erreichen? Mit dem Beitrag „ein gutes Jahr mehr für Kinder“ versuchen wir auf alle diese Fragen Antworten zu geben. „Ein gutes Jahr mehr für Kinder?!“ weiterlesen

Der Roseto-Effekt

Gemeinschaft als Gesundheitsressource

Viel Bewegung, gesunde Ernährung, kein Alkohol, keine Zigaretten – das sind die wohl am häufigsten genannten Faktoren, die ein gesundes und langes Leben bestimmen. Mit dem kommunalen Gesundheitsprojekt „Ein gutes Jahr mehr“ verbanden viele Menschen in unser Pilotkommune anfangs sowohl die Hoffnung als auch Skepsis, dass sich dieses „gute Jahr mehr“ per Rezept verschreiben ließe. Eine wichtige und wahrscheinlich von vielen unterschätzte „Medizin“, die ganz ohne Tabletten gesund hält, ist jedoch das soziale Miteinander in einer Gemeinde. Diese ist auch der Dreh- und Angelpunkt unserer kommunalen Gesundheitsstrategie.

Ein Beitrag von Marina Wenzl über ein Forschungsphänomen, das aufzeigt, dass Gesundheit und Lebensfreude in Gemeinschaften ansteckend sind.

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„Wie die Saat, so die Ernte?“

RE-AIM: Maßnahmen kommunaler Gesundheitsförderung am Aufwand und Erfolg messen

Ein Beitrag von Maren Albrecht

Es gibt zahlreiche Projektideen wie sich die Gesundheit in einer Kommune fördern lässt. Wenn dafür öffentliche Gelder aufgewendet werden sollen, dann fragen sich Gemeinderat und Bürgerschaft jedoch schnell, ob das geplante Projekt auch hält was es verspricht. Das aus der Public Health stammende RE-AIM-Modell (Glasgow et al. 1999) zeigt Kriterien auf, die es für eine erfolgreiche Umsetzungsplanung zu beachten gilt. Wir erläutern das „RE-AIM“-Modell am Beispiel der „Walking-Bus“-Initiative.

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Altenwohnbau mit hoher Lebensqualität: Das Quartiershaus

Wie die Wohnform Quartiershaus zu guter Lebensqualität im Alter beiträgt. Das Beispiel des Helmut Dahringer – Hauses in Gaggenau.

Ein Beitrag von Claudia Schlüfter

Die Gesundheitsforschung zeigt, dass Menschen im Alter dann eine hohe Lebensqualität haben, wenn sie sich viel bewegen, am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, den sozialen Austausch haben und gleichzeitig einen Ort des Rückzugs und der Privatheit haben. Alle diese Komponenten verspricht die 5. Generation des Altenwohnbaus in Form von Quartiershäusern zu berücksichtigen. Doch was genau ist ein Quartiershaus? Und welche Rolle spielt dabei die Lebensqualität?  „Altenwohnbau mit hoher Lebensqualität: Das Quartiershaus“ weiterlesen

Welche Arbeit brauchen wir für ein gutes Leben?

Sichtweisen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern über Arbeitsbedingungen, die ein „gutes Jahr mehr“ ermöglichen

„Wie können uns Arbeitsbedingungen dabei unterstützen ein gutes Leben zu führen?“ Diese Frage stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen zahlreichen Arbeitnehmern und Arbeitgebern in unserer Pilotgemeinde Gaggenau.

Ein Beitrag von Lisa Frebel über die ersten Ergebnisse der Teilstudie. „Welche Arbeit brauchen wir für ein gutes Leben?“ weiterlesen

Was bedeutet ein „gutes Jahr mehr“?

Sichtweisen der Medizinethik auf kommunale Gesundheitsförderung

Was bedeutet ein „gutes“ Jahr? Welche Rolle spielt dabei die Gesundheit? Soll „ein Jahr mehr“ für ein längeres Leben stehen oder für ein besseres bei einem gleich langem Leben? Und heißt „für jeden Bürger“, dass alle gleich berücksichtigt werden sollen oder gibt es Gruppen, die benachteiligt sind, und die deswegen besonders angesprochen werden sollen?

Das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin beleuchtet die ethische Sichtweise des Projekts „Ein gutes Jahr mehr“. Herr Prof. Ehni, der Leiter des Tübinger Teilprojekts, erklärt hier die Hintergründe der ethischen Fragestellungen und gibt einen Ausblick was die Gaggenauer Bürger in der Ethik-Bürgerwerkstatt am 06. Juni 2018 im Rathaus erwartet. „Was bedeutet ein „gutes Jahr mehr“?“ weiterlesen

Nie wieder Schlusslicht in Mathe

Wie der Einsatz von biodynamischen Kunstlicht zu Lernerfolgen in der Schule verhelfen kann

Ein Beitrag von Maren Albrecht

Welche Voraussetzungen ermöglichen ein erfolgreiches Lernen? Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen, sondern seit einiger Zeit auch Lichtdesigner. Wissenschaftliche Studien belegen, dass der gezielte Einsatz von biodynamischen Kunstlicht in Klassenzimmern das Lernverhalten positiv beeinflussen kann. Ein Blick nach oben: an die Zimmerdecken deutscher Schulen.

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Ein Einblick in unsere Methoden

Partizipative Gesundheitsförderung mit der Methode World Café

Ein Beitrag von Maren Albrecht

In der partizipativen Gesundheitsförderung

werden Betroffene zu Beteiligten gemacht. Um von den Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, wo in der Gemeinde überhaupt ein relevanter Bedarf nach Gesundheitsförderung wahrgenommen wird, führen wir daher zu Beginn einer jeden kommunalen Gesundheitsstrategie Verfahren zur Bürgerbeteiligung durch. Das World Café hat sich in diesem Rahmen als geeignete Methode bewährt, um möglichst viele unterschiedliche Menschen aus der Gemeinde miteinander ins Gespräch zu bringen. Unsere Infografik gibt Ihnen einen kleinen Einblick, wie das World Café funktioniert.

„Ein Einblick in unsere Methoden“ weiterlesen

Das Quartier als unmittelbarer Sozialraum der Gesundheitsförderung

Ein Artikel von Maren Albrecht

Quartiere sind in aller Munde. Wie Pilze schießen sogenannte Zukunftsquartiere oder Innovationsquartiere aus dem Boden, um in Städten neuen Wohnraum zu schaffen und innovativen Startups die Gründung zu erleichtern. Doch was haben Quartiere mit Gesundheitsförderung und Lebensqualität zu tun?

„Das Quartier als unmittelbarer Sozialraum der Gesundheitsförderung“ weiterlesen